9 Gedanken zu „

  1. Ulrich Becker

    Es wäre nett wenn sich die Radfahrer auf dem Weg zur Veranstaltung mal an die Verkehrsregeln hielten; ganz besonders in der Eberhardstraße. Am dortigen Zebrastreifen an der Ecke Eberhardstraße/Nadlerstraße standen gestern vier Fußgänger (darunter auch ich) die eigentlich auf dem dortigen Zebrastreifen die Straße überqueren wollten. Mehrere Radfahrer in Fahrtrichtung Tagblattturm (geschätzt 20, die meisten mit gelben Warnwesten, darunter ein Lastenfahrrad) hielten es nicht für nötig anzuhalten und bretterten trotz Fußgängern im 5m-Bereich mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit drüber. Wenn man das sieht/miterlebt kann man kein Verständnis für solche Radfahrer, bzw. ihre Forderungen aufbringen.

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    1. Basti

      Die Verkehsregeln wurden eingehalten, auch in Ihrem beschriebenen Fall. Googeln Sie mal „Geschlossener Verband“, hier gelten besondere Rechte & Pflichten. Andere Verkehrsteilnehmer müssen hier ggf. etwas mehr Geduld aufbringen. Schönes WE!

      Antwort
      1. Ulrich Becker

        Sie haben offenkundig den Kommentar nicht richtig gelesen, sonst hätten Sie nämlich erkennen müssen, dass es sich nicht um die eigentliche Fahrt handelte, sondern um die Fahrt dorthin. Immerhin ist das Treffen ja am Feuersee und die Fahrtrichtung in der Eberhardstraße Fahrtrichtung Tagblattturm entspricht genau dieser Richtung. Dabei handelte es sich nur um eine größere Gruppe von Radfahrern, die gemäß Regelwerk nebeneinander fahren darf, sich aber ansonsten auch an die StVO zu halten hat und keinen geschlossenen Verband, der auch nicht als solcher gekennzeichnet oder zu erkennen war. Beides übrigens Verstöße gegen § 27 StVO. Zweitens sollten Sie auch den § 27 der StVO (den 29er lassen wir mal außen vor) gelesen haben. Unter § 27 StVO heißt es:
        „1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Kinder- und Jugendgruppen zu Fuß müssen, soweit möglich, die Gehwege benutzen.
        (2) Geschlossene Verbände, Leichenzüge und Prozessionen müssen, wenn ihre Länge dies erfordert, in angemessenen Abständen Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei lassen; an anderen Stellen darf dieser sie nicht unterbrechen.
        (3) Geschlossen ist ein Verband, wenn er für andere am Verkehr Teilnehmende als solcher deutlich erkennbar ist. Bei Kraftfahrzeugverbänden muss dazu jedes einzelne Fahrzeug als zum Verband gehörig gekennzeichnet sein.
        […]
        (5) Wer einen Verband führt, hat dafür zu sorgen, dass die für geschlossene Verbände geltenden Vorschriften befolgt werden.
        […]“ (https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html, 7.5.2019)

        Ganz besonders bei der Einhaltung von (1) haperte es hier mehr als gewaltig. § 27 (1) Satz 1 StVO sollten sich dabei die Radfahrer mal ganz besonders zu Gemüte führen. Der ganzen Bewegung schadet es nämlich mehr als deutlich, wenn gewisse Radfahrer glauben einfach mal so mir nichts, dir nichts die Straßenverkehrsordnung außer Kraft setzen zu dürfen.

    2. Hotte

      Ulrich Becker
      Bei einem Verband aus Radfahrern muss dieser nicht besonders gekennzeichnet werden, erst recht nicht jedes einzelne Verbandsmitglied. Was bleibt?
      Wenn schon einer der Verbandsradler den Zebrastreifen passiert hat und Sie nun erwartet haben, dass die restlichen 15+x Radler anhalten, dass Sie den Zebrastreifen passieren können, so fehlt die Interpretration des Verbandes als „ein (einziges) Fzg.“.
      Möglichkeiten:
      – Sie haben nicht erkannt, dass es sich um einen Verband handeln könnte
      – es war kein Verband (Nachweis?)
      Lohnt sich das? Glaube nicht.

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  2. joesse

    Ich habe dort zweimal gecorkt.
    Einmal kurz nach dem Start: da kam möglicherweise einer vom Finanzamt her und wollte möglicherweise nach rechts in die Silberburgstraße abbiegen. Hab ich aber nur von quer gegenüber gesehen.
    Dann nochmal, als wir die Rotebühlstraße runterfuhren. Ich kam dazu wie einer im Mercedes von unten kommend „nur gschwind“ die Fahrbahn queren wollte, um drüben in eine Einfahrt zu fahren. Zwei TeilnehmerInnen hatten sich ihm in den Weg gestellt und baten mich zu übernehmen. Er hat noch kurz diskutiert, ist dann aber der Empfehlung eines Motorrad-Polizisten gefolgt, gegenüber an det Bushaltestelle zu warten. Das Ende des Zugs war sichtbar, also bin ich weitergefahren.

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  3. Markus Mezger

    Macht etwa der Mai nicht nur alles neu, sondern womöglich die Blechkistenfahrer noch etwas aggressiver? Jedenfalls passierte neulich auch bei der Frankfurter CM sehr Unschönes:

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